Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

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Winher
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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von Winher » Sa 25. Jan 2020, 13:03

ja, von mir auch einen Daumen hoch, tolles Projekt :D
Greets!


I got that feelin´
somebody´s wachtin me...

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Jo3
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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von Jo3 » Sa 25. Jan 2020, 17:51

Hi, also mich würde interessieren wie sich deine Dicke nach
dem Fahrwerks Umbau bewegen lässt, und ob sich der Aufwand lohnt?

Aber cool sieht USD schon aus 8) also noch viel spass beim Umbau,.

Grüsse Jo
Ich freue mich voll für euch, das Ihr mich habt! :lol:

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Primus
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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von Primus » Sa 25. Jan 2020, 18:05

hc_karpfen hat geschrieben:
Fr 24. Jan 2020, 16:11
Super be-/geschrieben, Primus.
Winher hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 13:03
ja, von mir auch einen Daumen hoch, tolles Projekt :D
Danke euch, ich werde versuchen das Bike bald wieder fahrfertig zu haben, bei der aktuellen Fortschritts-Geschwindigkeit sollte das aber kein Problem darstellen. Ich denke ich werde auch am Treffen mal auftauchen, muss sich noch klären ob für einen Abstecher oder ob ich komplett teilnehme.
Jo3 hat geschrieben:
Sa 25. Jan 2020, 17:51
Hi, also mich würde interessieren wie sich deine Dicke nach
dem Fahrwerks Umbau bewegen lässt, und ob sich der Aufwand lohnt?

Aber cool sieht USD schon aus 8) also noch viel spass beim Umbau,.

Grüsse Jo
Servus und Danke, ich werde definitiv berichten, der optische Aspekt ist nicht übel, gebe ich zu, allerdings ist er in meinem Fall nicht der treibende Punkt mir gehts eher ums Fahrverhalten. Da werde ich definitiv umfassend berichten. Ich habe die X ja in 3 "Fahrwerks-Varianten" gefahren, da kann ich schon verschiedene Erfahrungen und Eindrücke vermitteln. Ich halte euch auf dem laufenden.
Jo3 hat geschrieben:
Fr 24. Jan 2020, 15:20
Also ich mag meine Salatschüssel... und wenn es richtig hell werden soll dann kommt das leuchtmittel von Philips 12569RAB1 Scheinwerferlampe H4 Rally rein :mrgreen:
Ich hab genug experimentiert, auch am PKW mit helleren Halogen-Leuchtmitteln. Ergebnis: Wenn es ein helleres Leuchtmittel gibt, hält es meistens nur wenige Wochen, der Preis lohnt den Gewinn an Lichtleistung kaum. Seit ich im PKW Xenon & LED gewöhnt bin, bin ich ein verwöhntes Gör geworden und brauche in allen Fahrzeugen helles starkes Licht.

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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von MichlM » So 26. Jan 2020, 10:52

Hallo Primus!
Servus und Danke, ich werde definitiv berichten, der optische Aspekt ist nicht übel, gebe ich zu, allerdings ist er in meinem Fall nicht der treibende Punkt mir gehts eher ums Fahrverhalten. Da werde ich definitiv umfassend berichten. Ich habe die X ja in 3 "Fahrwerks-Varianten" gefahren, da kann ich schon verschiedene Erfahrungen und Eindrücke vermitteln. Ich halte euch auf dem laufenden.
Also mich persönlich würde auch sehr der Unterschied zwischen einer Originalen RSU im Vergleich zu einer USD interressieren.... :D

Allerdings behaupte ich mal das die verbauten Federhärten, Zug und Druckstufen Abstimmungen als auch der Lenkkopfwinkel der zwei "Vergleichkandidaten" identisch sein müssten, da DEREN unterschiedliche Wirkungen auf die "gefühlte" Performance ALLESAMT sicher wesentlich stärker zum spüren sind als die etwas steifere und leichtere Konstruktion einer USD .... :idea:

Ansonsten vergleicht man strenggenommen eher Äpfel mit Birnen .... :?

LG
Michael

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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von Primus » Mo 27. Jan 2020, 08:44

MichlM hat geschrieben:
So 26. Jan 2020, 10:52
Hallo Primus!
Servus und Danke, ich werde definitiv berichten, der optische Aspekt ist nicht übel, gebe ich zu, allerdings ist er in meinem Fall nicht der treibende Punkt mir gehts eher ums Fahrverhalten. Da werde ich definitiv umfassend berichten. Ich habe die X ja in 3 "Fahrwerks-Varianten" gefahren, da kann ich schon verschiedene Erfahrungen und Eindrücke vermitteln. Ich halte euch auf dem laufenden.
Also mich persönlich würde auch sehr der Unterschied zwischen einer Originalen RSU im Vergleich zu einer USD interressieren.... :D

Allerdings behaupte ich mal das die verbauten Federhärten, Zug und Druckstufen Abstimmungen als auch der Lenkkopfwinkel der zwei "Vergleichkandidaten" identisch sein müssten, da DEREN unterschiedliche Wirkungen auf die "gefühlte" Performance ALLESAMT sicher wesentlich stärker zum spüren sind als die etwas steifere und leichtere Konstruktion einer USD .... :idea:

Ansonsten vergleicht man strenggenommen eher Äpfel mit Birnen .... :?

LG
Michael
Servus Micha, meine Wenigkeit hatte das Glück die X11 im Serienzustand zu bekommen, eine Zeit lang zu fahren und danach ein aufs Gewicht abgestimmtes Hyper-Pro Fahrwerk zu verbauen, welches mit progressiven Gabelfedern und einem verstellbaren Federbein daher kommt. Das brachte zwar Verbesserung, und sorgte dafür, dass die Maschine etwas stabiler liegt und beim harten Bremsen nicht so stark eintaucht, allerdings knallt es je nach Bodenwelle schon mehr rein. Ich verspreche mir von dem Umbau vor allem, da ich von nicht verstellbarer Gabel auf einstellbare Gabel wechsel, dass ich die Gabel sauber einstellen kann, sodass die Maschine sauber auf der Straße liegt, nicht so tief eintaucht aber eben auch, dass man nicht von jeder Bodenwelle aus dem Sattel gehoben wird. Wird zwar einiger Probefahrten und Einstellungen bedürfen, aber danach weiß ich mehr.

Tatsächlich spielt sich das ganze natürlich auf subjektiver Ebene ab, meine Tage auf der Rennstrecke sind vorbei und ich finde für mich, dass die X11 kein Rennstrecken-Bike ist, dass mögen andere anders sehen, aber jeder darf das ja handhaben wie er möchte. Somit gebe ich dir recht, dass es mehr um die "gefühlte Performance" geht. Tatsächlich merke ich aber jetzt auch schon, dass deutlich Gewicht verloren geht. Die Teile der Blade sind nun mal deutlich leichter. Viel Geschwafel um nix, ich habe vor einer Testfahrt gar keine Ahnung wie es sich fahren wird. Allerdings denke ich, dass es auf keinen Fall schlechter sein wird. Allein das bessere Bremssystem die Einstellbarkeit und das steifere Frontend werden schon ihren Teil dazu beitragen.

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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von MichlM » Mo 27. Jan 2020, 11:00

Hallo Primus!
Primus hat geschrieben: ...... meine Wenigkeit hatte das Glück die X11 im Serienzustand zu bekommen, eine Zeit lang zu fahren und danach ein aufs Gewicht abgestimmtes Hyper-Pro Fahrwerk zu verbauen, welches mit progressiven Gabelfedern und einem verstellbaren Federbein daher kommt. Das brachte zwar Verbesserung, und sorgte dafür, dass die Maschine etwas stabiler liegt und beim harten Bremsen nicht so stark eintaucht, allerdings knallt es je nach Bodenwelle schon mehr rein...
Also- dein "Hyperpro-Fahrwerk" vorne heißt konkret: Anderes Öl und andere Federn...aber das grottige Grundsetup der Original Dämpfung bleibt dadurch natürlich erhalten.... :(

Und genau deswegen rate ich inzwischen auch von "Nur ÖL+Federn tauschen" ab und habe mich auch eingehend mit dem ändern der Shim's von Originalcartridge's beschäftigt um so die Performance auch in die Richtung Fireblade +Co. zu bringen aber dabei trotzdem die Straßentauglichkeit (=Restkomfort) zu erhalten.... 8)

Konkret heist das: Originalcartridge + anderes Öl mit SC-57 Cartridge vergleichen ist bereits Äpfel mit Birnen. :!:

Desweiteren gebe ich zu bedenken das durch das deutlich höhere Gewicht der Dicken im Vergleich zur SC-57 die Feder mal in jeden Fall härter werden sollte.
Und bei einer härteren Feder wiederum sollte aber die Dämpfung trotzdem angepasst werden müsste, da der Verstellbereich der Original USD's fast immer zu gering ausfällt um DEUTLICHE Veränderung hervorzurufen, und somit aber auch nicht wirklich eine 100ige Anpassung an ein ganz anderes Fahrzeug+Feder möglich ist! :?

Soll heißen:
Eine RSU die 100%ig richtig an die Dicke+Fahrer (FEDER+DÄMPFUNG) angepasst ist kann trotzdem spürbar besser performen als eine mit USD und einer Abstimmung die nur so "irgendwie" zu Dir und deiner Dicken passt! :idea:

LG
Michael

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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von Primus » Mo 27. Jan 2020, 11:31

MichlM hat geschrieben:
Mo 27. Jan 2020, 11:00
Hallo Primus!


Also- dein "Hyperpro-Fahrwerk" vorne heißt konkret: Anderes Öl und andere Federn...aber das grottige Grundsetup der Original Dämpfung bleibt dadurch natürlich erhalten.... :(

Und genau deswegen rate ich inzwischen auch von "Nur ÖL+Federn tauschen" ab und habe mich auch eingehend mit dem ändern der Shim's von Originalcartridge's beschäftigt um so die Performance auch in die Richtung Fireblade +Co. zu bringen aber dabei trotzdem die Straßentauglichkeit (=Restkomfort) zu erhalten.... 8)

Soll heißen:
Eine RSU die 100%ig richtig an die Dicke+Fahrer (FEDER+DÄMPFUNG) angepasst ist kann trotzdem spürbar besser performen als eine mit USD und einer Abstimmung die nur so "irgendwie" zu Dir und deiner Dicken passt! :idea:

LG
Michael
Servus, da gebe ich dir zu 100% recht, federn und öl tauschen ist nicht das gelbe vom Ei, macht aber das grottige Grundsetup etwas besser und etwas fahrbarer.

Nichts desto trotz hats mir nicht getaugt, daher jetzt der Umbau. Für Die SC57 Gabel gibts ja auch verschieden Cartridges und verschiedene Federn, da kann man schon einiges beeinflussen und ausprobieren. Ändern von original Cartridges habe ich mich noch nicht mit befasst, kommt vielleicht noch. Learning by Doing. Selbst wenn das alles gar nix bringt und ich dennoch in die SC57 Gabel ne andere Cartridge und andere Federn rein packen muss, bleibt eine Gewichtsersparnis und eine steifere Gabel über, die passender Aussieht an dem breiten martialischen Bike, sowie ein deutlich besseres Bremssystem. Alles weitere wird dann Abstimmungsarbeit und Tests ergeben. Vielleicht klappts ja mit der Serien-Verstellung der SC57 Gabel. Keine Ahnung habs nie ausprobiert. Werde ich aber und dann kann ich weitere Schritte einleiten. Einfach mal schauen :) Ich mag die Dicke und bastele im Zweifel so lange an Ihr rum bis Sie mir zusagt. Fakt ist die bleischwere Seriengabel und das verkackte CBS kommen mir nicht mehr ans Bike, selbst wenn dadurch die Abstimmung komplizierter wird. Allein die Bremsperformance unterscheidet sich um Welten. 330mm Bremsscheiben mit radial Sätteln und ner ordentlichen Bremspumpe.

Wie gesagt, erstmal zusammenbauen und dann durchtesten. Dann ergibt sich alles weitere. Mein letztes Projekt beinhaltete eine verstellbare PC41 Gabel in eine CX500 zu implementieren. Die CX ist auch knapp 40kg schwerer als die Hornet aus der die Gabel stammt. Das Ergebnis beim Fahrverhalten waren Welten. Präziseres Fahren, bessere Kurvenlage, viel mehr Grip und das mit Serienkomponenten.

Kann natürlich gut sein, dass die Rechnung bei der X11 nicht aufgeht, aber ich verfahre nach dem Motto probieren geht über studieren. Wenns scheisse ist folgt ein anderer Plan.

MichlM
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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von MichlM » Mo 27. Jan 2020, 13:37

Primus hat geschrieben:.....aber ich verfahre nach dem Motto probieren geht über studieren. Wenns scheisse ist folgt ein anderer Plan.
Vollkommen richtig diese Einstellung ! :D

Probieren geht über studieren.... sieht ja fast aus als bekäme das Forum ja noch einen Fahrwerks-Autodidakten....! :)

..bin schon gespannt wo dich dich dein "Pfad der Erkenntniss" noch überall hinführt....


In jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg und weiter so !

LG
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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von UliX11 » Mo 27. Jan 2020, 18:13

Bis dahin schonmal sehr gut! So mussdatt!

Bin schon einige USD-Umbauten gefahren, und kann Michl nur bestätigen. Ab Werk ist das nicht für das Gewicht ausgelegt
und hat (jedenfalls für mein Popometer) keinen Tauch. Da is Michl's Spezialumbau (in meinem Fall Spezialspezial) wesentlich feinfühliger.
Da muss auch zwingend Emil LKL verzugfrei rein. Ein 30-oi-Kegelrollenlager von Tante Louise -in den Lagersitz gedengelt statt geklebt- hab ich beim jüngsten Patienten extrahiert:
Nach 20tkm fertig wie ein Brot. Bei einer anderen Emillager nach 40tkm ausgebaut, vermessen, poliert, wieder eingebaut.

Vergessen wird oft die Schwingenlagerung! Da sind nochmals WELTEN spürbar. Zumals in schnellen Kurven auf der Rennstrecke.
Da hat Original aber keinen Wert, weil neue Lager die lommelige Konstruktion nicht verbessern.
Will meinen: Mach die Schwinge spielfrei, ob alleine oder mit mit meiner/Emils Coproduktion (Vorsicht, Dauerwerbesendung 8) ).

Mit Radialpumpe von ner Blade bremst das alleine auch schon gaaaanz anders, auch mit CBS uns ohne FB-Sättel, aber wenn's Dir auf die Optik auch ankommt, warum dann die Blade-Armatur mit nem CW-Wert wie ein Senseotank? Warum nicht SC60 mit schönem Rizoma-Pipibecherchen?

Also hau rein, da geht nochwas!


Gruß...

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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von Primus » Di 28. Jan 2020, 07:41

MichlM hat geschrieben:
Mo 27. Jan 2020, 13:37
Vollkommen richtig diese Einstellung ! :D

Probieren geht über studieren.... sieht ja fast aus als bekäme das Forum ja noch einen Fahrwerks-Autodidakten....! :)

..bin schon gespannt wo dich dich dein "Pfad der Erkenntniss" noch überall hinführt....


In jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg und weiter so !

LG
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Servus MichlM wie du schon sagst, mal sehen wohin es führt. Vielleicht tuts Not und ich muss an der Cartridge der Fireblöd rumschrabbeln oder diese vielleicht ganz tauschen. Das schöne mit Technik ist, wo ein Wille ist, ist ein Weg von daher denke ich, dass man auch in unserer Dicken die USD der SC57 sauber ans "federn" bringt. Wie das aussieht und was die Voraussetzungen sind werden wir erfahren. Niemand hat gesagt das die Nummer einfach wird bzw. günstig, dass war wiederum auch nie das Ziel. Tatsächlich war ich überrascht wie leicht der Umbau selbst von statten ging. Die Abstimmung hingegen wird noch tückisch werden. Aber Wayne interessierts, so ein Umbau wird nicht gemacht weil man Geld sparen will oder weil man Langeweile hat.
UliX11 hat geschrieben:
Mo 27. Jan 2020, 18:13
Bis dahin schonmal sehr gut! So mussdatt!

Bin schon einige USD-Umbauten gefahren, und kann Michl nur bestätigen. Ab Werk ist das nicht für das Gewicht ausgelegt
und hat (jedenfalls für mein Popometer) keinen Tauch. Da is Michl's Spezialumbau (in meinem Fall Spezialspezial) wesentlich feinfühliger.
Da muss auch zwingend Emil LKL verzugfrei rein. Ein 30-oi-Kegelrollenlager von Tante Louise -in den Lagersitz gedengelt statt geklebt- hab ich beim jüngsten Patienten extrahiert:
Nach 20tkm fertig wie ein Brot. Bei einer anderen Emillager nach 40tkm ausgebaut, vermessen, poliert, wieder eingebaut.

Vergessen wird oft die Schwingenlagerung! Da sind nochmals WELTEN spürbar. Zumals in schnellen Kurven auf der Rennstrecke.
Da hat Original aber keinen Wert, weil neue Lager die lommelige Konstruktion nicht verbessern.
Will meinen: Mach die Schwinge spielfrei, ob alleine oder mit mit meiner/Emils Coproduktion (Vorsicht, Dauerwerbesendung 8) ).

Mit Radialpumpe von ner Blade bremst das alleine auch schon gaaaanz anders, auch mit CBS uns ohne FB-Sättel, aber wenn's Dir auf die Optik auch ankommt, warum dann die Blade-Armatur mit nem CW-Wert wie ein Senseotank? Warum nicht SC60 mit schönem Rizoma-Pipibecherchen?

Also hau rein, da geht nochwas!


Gruß...

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Servus UliX11, da bist du mir voraus, ich konnte noch keine Umgebaute probefahren. Ich werde mich da selbst rantasten. Zum Thema Schwingenlagerung, werde ich definitiv auf dich / Emil zukommen, allerdings will ich, dass das Bike erstmal wieder auf eigenen Rädern steht und abckecken ob die Basis gegeben ist und funktioniert. Dann kommen die Feinheiten wie z.B. Schwingenlagerung, Abstimmung der Gabel und vieles mehr. Ich werde auch nochmal die Reifenfrage klären sowie die Bremsbeläge und und und... ich werde erstmal einen Sport-Sinter-Belag testen, wenn der zu aggro ist muss da auch was anderes rein. Schritt für Schritt halt. Zum Thema SC60 Armatur und Rizoma Orangensaft-Dose, werde ich mich nochmal schlau machen. Die Blade Armatur habe ich da liegen und war fast umsonst, daher für den ersten Test werde ich erstmal bei der bleiben und dann weiter schauen. Ich habe aus dem Stehgreif auch keinen Peil ob die der SC60 von der Kolbengröße her identisch ist etc. ich nehme an dem ist wohl so, sonst hättest du das vermutlich nicht vorgeschlagen.

Auch hier gilt langsam nährt sich das Eichhörnchen, es hat keiner gesagt, dass ich fertig bin wenn die Gabel eingepflanzt ist und das Bike wieder selbst rollen kann. Ich habe noch einiges auf der Agenda. Wichtig ist erstmal das Basiskonstrukt zu schaffen, dann folgt alles andere.

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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von UliX11 » Di 28. Jan 2020, 08:33

...dann reingehauen!
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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von Primus » Do 30. Jan 2020, 20:07

Heute einpaar kleine Fortschritte....

Ich habe die große Vermessungsrunde für die Stahlflexleitungen durchgeführt. Im Besonderen für hinten, da der originale Sattel kurzgeschlossen werden soll.

Dann habe ich vorne das Bremsen-Setup angebaut, um eben auch vorne Vermessen und prüfen zu können.
IMG_2556klein.jpg
Vorne habe ich die Felge der SC50 / SC44 verwendet, daher auch eine 330iger Scheibe. Mit nem Kollegen zusammen habe ich dann Spacer inklusive "Verjüngung" gedreht, sodass man nun genau wie bei den originalen Spacern die Spacer jeweils im Sattel und im Gabelfuß versenken kann. Für alle denen es nicht bekannt ist, im ersten Jahr gabs die SC57 mit 310mm Bremsscheiben. Die späteren Baujahre hatten dann eine 320mm Bremsscheibe und einen 5mm schmalen silbernen Spacer ab Werk. Nun habe ich einen 10mm Spacer um auf die 330iger Bremsscheibe zurückgreifen zu können.

Das wars eigentlich auch schon vom aktuellen Stand.
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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von Primus » Do 6. Feb 2020, 08:14

So, es gibt ein neuerliches Update, die Bremsleitungen sind angekommen und passend verlegt.

Für hinten brauchte ich folgende Bremsleitungen von ABM:

Leitung 1 mit 430mm Mitte Bremsanschluss-Auge zu Mitte Bremsanschluss-Auge
Leitung 2 mit 40mm Mitte Bremsanschluss-Auge zu Mitte Bremsanschluss-Auge

Als Fittings habe ich diese beiden gewählt für beide Leitungen je 1x pro Seite:
Fitting 1.JPG
Fitting 2.JPG
Damit lassen Sich die Leitungen schick verlegen und passen unter die Serien Schlauchhalter.

Fotos davon folgen sobald alles fertig verlegt ist.

An der Forderachse benutze ich einen verlängerten Stahlflex-Satz von ABM für die Fireblade SC57.

Dieser besteht aus einer Leitung a 760mm Länge Mitte Bremsanschluss-Auge zu Mitte Bremsanschluss-Auge, welche vom Rechten Bremssattel zum Lenker geht mit den Fittings:
Fitting 3.JPG
Fitting 4.JPG
Und einer Leitung a 580mm Mitte Bremsanschluss-Auge zu Mitte Bremsanschluss-Auge, welche vom Linken zum Rechten Bremssattel über den Kotflügel führt, mit den Fittings:
Fitting 4.JPG
Fitting 4.JPG
Zusätzlich werden noch zwei Doppel-Hohlschrauben benötigt, mit denen man einmal die Verbindungsleitung zwischen den Bremssätteln und die Leitung zum Lenker am rechten Bremssattel verbindet.

Zum zweiten eine Doppel-Hohlschraube für die Verbindung der beiden hinteren Bremsleitungen mit dem Fußbremszylinder.

Bilder der fertigen Montage folgen noch ;) generell passt es so aber gut.


Gestern konnte ich dann endlich mal wieder etwas aufräumen. Langsam aber sicher wird alles.
WerkstattBearbeitet 2 klein.jpg
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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von Primus » Fr 7. Feb 2020, 07:37

Und es ging wieder weiter, ich dachte mir, bevor es zur finalen Montage kommt, widme ich mich kurz den Gabelholmen um zumindest den generellen Zustand zu verifizieren und die nötigen Teile auszutauschen.
20200206_170618.jpg
Dank des Cartridge-Systems ist es Pille-Palle nen Gabelservice zu machen, Zerlegung in 6 Schritten:

1. Schritt: Alles was an dem Gabelholm verschraubt ist abbauen (Bremssättel, Kotflügel etc.) Gabelholm Klemmung lösen und Gabelholm entnehmen.
2. Schritt: Gabelholm oben Öffnen und Öl in einen geeigneten Behälter ausgiesen.
3. Schritt: Cartridge mit der Schraube im Gabelfuß lösen und Cartridge entnehmen.
4. Schritt: Staubkappe und Sprengring lösen / Richtung Gabelfuß schieben.
5. Schritt: Stand- und Tauchrohr bis Endanschlag auseinander ziehen, dann das Standrohr mit leichten ruckartigen Schlägen gegen den Endanschlag ziehen, ähnlich der abendlichen Beschäftigung eines Single-Dasein fristenden Junggesellen. Bis der Simmerring sich langsam aus dem Standrohr bewegt und das Tauchrohr mit den Gleitbuchsen und allem was dazu gehört aus dem Standrohr flutscht.
6.Schritt Simmerring und Gleitbuchsen von dem Tauchrohr runter nehmen.
20200206_170607.jpg

Da mir die Idee mit den Fotos erst später kurz vorm Zusammenbau gekommen ist, kommen jetzt einige Schritte die ich leider nicht Foto mäßig dokumentiert habe.

Dann habe ich mit einem Magnethalter, einer Messuhr und zwei Abrollböcken welche ich mir von einem Kollegen aus der Metall-Verarbeitung geborgt habe, Stichprobenartig an verschiedenen Stellen gemessen ob das Tauchrohr verzogen ist. Ich weiß, das dieses Verfahren nicht 100% genau ist, aber es reicht um festzustellen ob die Gabel krumm ist. Dies war nicht der Fall.

Danach habe ich die bereits etwas verschlissenen Gleitbuchsen und die Gabelsimmerringe getauscht. Ich fand wenn die Gabel eh auseinander ist, können die Gleitbuchsen neu. Wie ihr hier sehen könnt, sahen die alten nicht mehr so schön aus.
20200206_171159.jpg
Anschließend alles zusammengestöpselt und mit meinem neuen Gabelsimmerring-Eintreiber den Mist wieder zusammen gekloppt.
20200206_182225.jpg

Danach logischerweise Sicherrungsring und Staubschutz-Manschette wieder eingesetzt und fertig ist die Laube.
Cartridge wieder montiert, Öl eingefüllt und Gabelholm zugeschraubt.

Jetzt kann ich beruhigt den Rest des Bikes final zusammenbauen.
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Re: Umbau auf SC57 Upside-Down Gabel

Beitrag von hc_karpfen » Fr 7. Feb 2020, 08:17

Oh ja, die Beschichtung der Buchsen wirkt selbst auf mich als Laien verschlissen.
Gut dokumentiert.
Ich bin mal auf deine Fahreindrücke und Bilder in eingebautem Zustand gespannt.

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